Der Rosé wird verkannt

Roséwein aus der Pfalz

Der Rosé wird verkannt

Kaum ein Wein wird so sehr mit „Sommer“ in Verbindung gebracht wie der Rosé. Kaum ein Wein wird mit so vielen negativen Vorurteilen belegt. Der Grossteil der Bevölkerung trinkt ihn darum nicht. Am härtesten hält sich die Vermutung, dass beim Rosé Rot- und Weisswein (verbotenerweise) einfach gemischt werden. Dabei hat sich in Sachen Roséwein in den letzten Jahren viel getan.
Es stimmt ja: Lange Zeit betrachtete ein Grossteil der Winzer den Rosé als Abfallprodukt der Rotweinherstellung. Vor allem jene Traubensorten, die als Rotwein kaum zu gebrauchen waren, fanden sich dann als Rosé oder säurearmer und süsslich-schwerer Weissherbst in den Weinregalen. Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass es gar nicht so einfach ist, einen wirklich guten Roséwein herzustellen.

Die ansprechendsten Roséweine kommen aus Deutschland

Auch in Deutschland legen viele Weingüter, von der Öffentlichkeit noch kaum beachtet, seit längerer Zeit viel Sorgfalt bei der Rosé Herstellung an den Tag. Heraus kommen dabei meist trocken ausgebaute Weine. Ein Rosé dieser Art ist sozusagen der klassische Sommerwein schlechthin, bei dem sich am ehesten Assoziationen an Süden, Sonne und Ferien einstellen.
Gerade in Deutschland gibt es in Sachen Rosé eine erfreuliche Sortenvielfalt: PortugieserTrollinger, Schwarzriesling, Spätburgunder bis hin zu Sortenkombinationen werden als Rosé bereitet. Die besten Vertreter dieses Weintyps stammen meist aus der Pfalz.

Wie wird der Rosé hergestellt?

Roséweine werden ausschliesslich aus roten Trauben gewonnen. Ein Verschnitt von Rot- und Weissweinen ist in der EU verboten. Lediglich die Trauben dürfen gemischt werden. Im Unterschied zum Rotwein wird die Maische bei der Herstellung von Roséweinen aber nur so lange angegoren, bis sie den charakteristischen lachsroten Farbton annimmt. Der Most wird also schon relativ rasch von den Schalen getrennt und dann so weiterbearbeitet, als handle es sich um einen Weisswein. Bei einer weiteren weitverbreiteten Methode, dem sogenannten „Bluten“, das oft für hellere, weniger pigmentreiche Trauben angewendet wird, quetscht man das Lesegut lediglich an. Nach 12 bis 48 Stunden wird der sanft rot gefärbte Most abgezogen oder durch Abtropfen gewonnen.

Die beste Trinktemperatur​ für Rosé

Roséweine sollten kühl (7 bis 12 °C) und in der Regel jung getrunken werden. Es empfiehlt sich aber, auch länger lagerfähige Roséweine jung zu trinken. Der frische 
Charakter, der den Rosé so besonders macht, nimmt relativ schnell ab. In unseren diversen Weinkühlschränken können Sie die Flaschen genau richtig temperieren.

Nur die besten Rosé im Angebot

Gerade im Sommer aber auch sonst zu einem feinen Fischgericht empfehlen wir Rosé-Weine von unseren Partnern. Es ist uns ein Anliegen nur die besten und geschmackvollsten Rosé in unserem Shop anzubieten.
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